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10.08.2026
13:30 Uhr
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Bei Havarien spüren Rover und Drohnen künftig Gefahrstoffe und Giftwolken auf. DLR-Forscher demonstrierten ferngesteuerte und autonome Systeme für den Einsatz.

Wenn in einem Katastrophenfall Gefahrstoffe austreten, ist es entscheidend, schnell die Art der Verseuchung zu bestimmen. In den meisten Fällen können aber die Feuerwehrleute vor Ort nicht einfach auf ein abgeschirmtes Spezialfahrzeug mit aufwendigem Massenspektrometer zurückgreifen.
Mehrere Institute des DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) haben fahrende Roboter und Drohnen entwickelt, die sich modular mit Sensoren bestücken lassen. Auf diese Weise sollen stets die neuesten Testsysteme integriert werden und damit die Palette der automatisch erkannten Gefahrstoffe wachsen.
Rover und Drohnen können ferngesteuert oder autonom in Sperrzonen eindringen und Proben analysieren, während die Menschen in sicherer Entfernung bleiben. Die Systeme dienen ebenso der Vorbereitung auf chemische Unglücksfälle wie auch auf biologische und atomare Gefahren.